HEIMSPIEL FÜR KÖLN

"Heimspiel 2011" - eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Schauspiel Köln - vom 28. März bis zum 3. April 2011 in Köln.
Partizipation ist seit den 90er Jahren nicht nur in der Kunst ein weit verbreitetes Phänomen. Auch Theaterregisseure, Dramaturgen, Choreografen, Musiker, Tänzer, Performer, Medienkünstler und Architekten schaffen in wachsender Zahl Projekte und Situationen, welche die Zuschauer dazu verführen, miteinander oder mit ihrer Umgebung in einen Dialog zu treten. Die Kulturstiftung des Bundes hat dieses Phänomen 2006 aufgegriffen und, angeregt durch das erfolgreiche Stadtprojekt »Bunnyhill« an den Münchner Kammerspielen, den Fond HEIMSPIEL aufgelegt. Seitdem unterstützt die Stiftung gezielt Stadt- und Staatstheater, sich mit der sozialen und urbanen Realität ihrer Stadt auseinanderzusetzen und die Bewohner am Entstehungsprozess einer künstlerischen Arbeit zu beteiligen. Mittlerweile sind auf diese Weise mehr als fünfzig Projekte entstanden, es sind zahlreiche Artikel veröffentlicht und noch mehr Diskussionen über das Verhältnis zwischen Ästhetik, Bildung und Politik geführt worden. Um die Debatten zu bündeln und als Abschlussveranstaltung zum Fonds HEIMSPIEL veranstaltet die Kulturstiftung des Bundes nun in Kooperation mit dem Schauspiel Köln ein mehrtägiges, dichtes Programm:
Vom 28. März bis 3. April werden Künstler der Disziplinen Theater, Performance, Musik und Tanz, Stadtforscher, Aktivisten, Wissenschaftler und Theaterpädagogen aus aller Welt in Köln zusammenkommen. In kleinen, interdisziplinären Arbeitsgruppen werden sie genreübergreifend Erfahrungen aus der Projektarbeit austauschen und in Form von Vorträgen, Diskussionen und Lecture Performances Konzepte der Partizipation untersuchen und neu entwickeln. Das Schauspiel Köln wird als Austragungsort eines einmaligen Festivals auf seinen Bühnen HEIMSPIEL-Produktionen sowie wegweisende Produktionen aus dem internationalen Ausland zeigen, der Kölnische Kunstverein als Festivalzentrum und begehbares Archiv vergangene Heimspiel- Produktionen zugänglich machen. Kommen Sie vorbei, bringen Sie neue Projektideen mit und diskutieren Sie mit Gob Squad, SIGNA und anderen Künstlern, wann Partizipation in der Kunst aktuell und produktiv, rebellisch oder ansteckend ist.
Konzept und Idee Antonia Lahmé (Kulturstiftung des Bundes), Berit Schuck (Kuratorin) / PROGRAMMGRUPPE Berit Schuck, Sybille Meier (Dramaturgie Schauspiel Köln), Anne Maase (Kulturstiftung des Bundes) / Projektmanagement Harriet Lesch, Katharina von Wilcke (DepArtment) / Kuratorium Eva Behrendt (Redakteurin, Theater heute ), Viola Hasselberg (Schauspieldirektorin, Theater Freiburg ), Florian Malzacher (Kurator, steirischer herbst)





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