KOMMENTARE

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Dirk schrieb am 8. 3 2010 um 22.41 Uhr

Keine Platzgestaltung in Köln? Wieso? Man beachte doch nur die Skulptur von Niki de saint Phalle auf dem Platz! Nä, wat is dat schön! Und dann erst die beiden, nicht auf dem Bild zu sehenden Platzwände: rechts ein wunderschönes Geschäftsgebäude (im Kinderladen gibt es bestimmt die Nana als Spielzeug). Und gegenüber des Neubaus: Ein PARKHAUS!

Christoph schrieb am 8. 3 2010 um 14.28 Uhr

Zwar empfinde ich das Riphahn-Schauspielhaus auch nicht als "großen Wurf". Aber die Alternative ist ja wohl noch ungeeeigneter. Da helfen auch keine neuen, "hübschen" Zeichnungen. Lachhaft: Da wird eine perspektivische Ansicht als OpernGARTEN tituliert und was erblickt man? Einen typischen Kölner Platz - ohne Wiese, ohne Blumen. Mit einem stiefmüterlichen Baum am Rand. Meine Fresse, in dieser Stadt kriegen sie es echt nicht hin mal für urbane Qualität zu sorgen und das soll dann auch noch subventioniert werden. Nein Danke!

Georg schrieb am 8. 3 2010 um 14.19 Uhr

Liebe Kölnerin,
dass Sie mit dem Plastikfaktor gut leben können, ist ja wohl heutzutage Voraussetzung. "Alle sehen lieber Frauen auf der Bühne?" Hä? Ich finde Ihre Aussage männerfeindlich. Aber was solls. Nimmt Ihnen ja keiner übel.

Martin Neumann schrieb am 8. 3 2010 um 11.35 Uhr zum Stück "Pinball and Grace"

Ein wahnsinniges Stück! Fantastische Musik und Tanz voller Energie und Anmut. Die nächsten drei Tage werden mir meine Bewegungen im Vergleich zu dem, was ich gesehen habe, wie die eines Dreifinger-Faultiers vorkommen...

Glont schrieb am 7. 3 2010 um 11.15 Uhr zum Stück "Radio Ro"

Nachdem ich Radio Ro zufällig im TV mit Begeisterung gesehen hatte, war ich höchst erfreut, dass es (wieder?) aufgeführt wird. Mehr als 300 km Anreise haben sich absolut gelohnt! Was für eine gloriose Idee, realisiert von klasse Leuten. Ein tolles Erlebnis!

Kölnerin schrieb am 5. 3 2010 um 13.10 Uhr

@Dietmar:
Lieber Dietmar, ich weiß nicht, ob Sie den "Faust" in der Halle Kalk schon gesehen haben? Er ist nämlich wirklich eine QUAL!
Vier endlose Stunden Langeweile und unfähige Regie. Ein Albtraum! Sehen Sie sich lieber Gustaf Gründgens auf DVD an.

Kölnerin schrieb am 5. 3 2010 um 13.07 Uhr

@Georg:
Welche "geballte Frauenpower in den Medien" meinen Sie? Mir hat diese Inszenierung auch nicht gefallen, aber das hatte nichts mit der rein weiblichen Besetzung zu tun. Diese Besetzung war ein Kunstgriff und hat nichts damit zu tun, dass alle Leute lieber Frauen als Männer auf der Bühne sehen. Ich finde Ihre Äusserung frauenfeindlich.

Fabian H. schrieb am 4. 3 2010 um 16.10 Uhr zum Stück "König Lear"

Wahnsinn. Den Edmund habe ich für meine Schauspielvorsprechen gearbeitet und dadurch sowohl die Rolle selbst als auch das Stück als ganzes lieben gelernt.
Diese Interpretation war stellenweise deckungsgleich mit meinen Vorstellungen, etwa als sich Lear dem Sturm völlig hingibt oder mit Blumenkranz im Haar in absoluter Desillusionierung durch die Heide springt.
Danke! Eine wunderbare Arbeit aller Beteiligten. Demut und eigene, moderne Impulse fließen angenehm ineinander, sodass sich bereits klares, textlich vorgegebenes mit neuen Erforschungen der Handlung gut erschließen.
Es gibt einige Inszenierungen, denen die inszenierte Modernität etwas aufgedrungen scheint (zuletzt gesehen etwa an Stellen aus Lorenzaccio am Wiener Burgtheater).
Hier ist alles wohltemperiert, eine erfrischende Erforschung der Figuren, der Abgründe.
Danke auch für das Auslassen der Pause. Diese Inszenierung ist so dicht, die Leistung der Schauspieler so auf den Punkt gebracht, dass die Zeit im Flug vergeht. Ehe der Applaus beginnen konnte, brauchte ich erstmal einen kleinen Moment, das Gesehene sacken zu lassen.
Jederzeit wieder!

Dietmar schrieb am 3. 3 2010 um 20.19 Uhr zum Stück "Faust"

Das ist ja eine Schande, dass Sie keine Wiederaufnahme planen. Es gibt noch Menschen, die sich quälen möchten - ich gehöre dazu: Wäre dankbar für eine Änderung Ihrer Pläne...

Herzlichen Glückwunsch zu den vielen tollen Erfolgen in dieser und in den vorangegangenen Spielzeiten

Georg schrieb am 3. 3 2010 um 12.42 Uhr

Dass bei König Lear alle Rollen mit Frauen besetzt waren, das war völlig daneben. Die geballte Frauenpower nervt schon in den Medien, jetzt also auch noch im Schauspielhaus. Und was kommt bei rum: Emotionseinerlei mit Weichspülfaktor. SCHNARCH!
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