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Rudolf schrieb am 2. 2 2012 um 19.44 Uhr
Also auch wenn es hier eine Minderheitenmeinung ist:
Ich habe mich köstlich amüsiert! Mal 'was anderes! Warum muß es immer moralinsauer und mit erhobenem Zeigefinger sein ?
Schauspielerisch gut, seitens der Regie gut und mit Überraschungen umgesetzt.
Ich fand es gelungen und hatte einen schönen Abend.
Lara Schmitz schrieb am 2. 2 2012 um 09.55 Uhr zum Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti"
Eine Mischung aus Zirkus, Kindergeburtstag und einfach nur Krach und Hysterie. Die Dialoge waren akustisch schwer zu verstehen. Ich glaube, ich habe mich lange Zeit nicht mehr so gequält in einem Stück. Schade um die Mühe.
Qwertz schrieb am 1. 2 2012 um 20.51 Uhr zum Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti"
Oh Mann! Sitze gerade in der Vorstellung...noch 30 Min. Bis zum Schluss. Meine Geduld ist am Ende!
Virtuos und schlecht zugleich. Tolle Schauspieler, prezise geführt, tolle Kostüme, Bühne... Viel Slapstick, minderwertige Musik, und überhaupt, was ist los mit den ganzen Chören? Kölner Schauspiel kommt anscheinend nicht mehr ohne chörisches Sprechen aus. Hat sich ganz schön abgenutzt...Ein langwieriger Abend.
Metalmän schrieb am 30. 1 2012 um 22.42 Uhr
Das war heute leider eine reine Tortur. Die schauspielerischen Leistungen gingen eigentlich in Ordnung. Aber dafür, dass die Interpretation lustig sein sollte, war sie doch erschreckend unlustig, ich habe teilweise innere Tobsuchtsanfälle bekommen. Akustik war überdies nicht wirklich der Knaller und dann die "Applaus-Phase" fast so lange zu gestalten wie das sich ziehende Stück, mit eher nervigen als "hippen" Choreographien, war auch eher eine Zumutung...
Rolf Schubert schrieb am 30. 1 2012 um 16.31 Uhr
zu Puntilla und sein Knecht Matti, Aufführung am 29.1.
da hat sich ein Regisseur auf Kosten des Autors und des Publikums aber ausgetobt.
Wir sassen Reihe 17, es war kaum etwas zu verstehen. Matti nuschelte nur. Mehr als enttäuschend.
U. Wieneke schrieb am 29. 1 2012 um 15.55 Uhr
Ich wüsste gerne, wie lange "Puntila und sein Knecht Matti" dauert! Da es erst seit ein paar Tagen auf dem Spielplan steht, gibt es noch keine Angaben zur Dauer des Stücks! Danke!!
SCHAUSPIEL KÖLN:
Sehr geehrte Frau Wieneke,
das Stück dauert ca. 2 Stunden ohne Pause.
Herzlichst
Ihr Schauspiel Köln
Hans schrieb am 29. 1 2012 um 13.45 Uhr
Wir saßen vor einem großen Aquarium und schauten bunten durchgeknallten Fischen zu, die sich großartig amüsierten... warum und weshalb konnten wir nicht nachvollziehen,
die vierte Wand war undurchdringlich und leider haben wir ja auch kein Wort verstanden, wußten nie worum es ging.... und dann sollten wir auch noch ganz lange applaudieren ... aber warum warum warum warum ????
Roswitha Heinen-Peters schrieb am 28. 1 2012 um 11.59 Uhr
Schauspielerisch eine große leistung. ansonsten ging es richtung klamauk. ich kann leider keine andere formulierung dafür finden. neben uns saßen 2 junge Männer, die von beginn der aufführung bis zum ende ständig laut gelacht haben (da fehlte nur noch popcorn). die thematik des stücks ist doch sehr interressant. die akkustik war miserabel. wir haben fast nichts vom text verstanden, und der sollte doch wichtig sein.
schade, eine große enttäuschung. aber danke den wunderbaren schauspielern.
Thalias Bruder schrieb am 28. 1 2012 um 02.05 Uhr zum Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti"
Wann war denn Wilson so unterhaltsam und so auf Speed wie der gestrige Abend? Und wann hat er eine Inszenierung vorgelegt, die so vergnüglich Anspielungen, Zitate und Metaphern zum Text des Stückes, zum Ensemble oder aus der Popkultur vereint hat? Meiner Kenntnis nach nie.
Fritsch war noch nie so nah bei Castorf wie gestern Abend und das ist auch gut so.
Thalias Tochter schrieb am 27. 1 2012 um 23.56 Uhr zum Stück "Herr Puntila und sein Knecht Matti"
O- Gott! Zirkus Puntila und der geknechtete Brecht!!
Übrig blieb ein Mischung zwischen Schwank und Groteske und Comic und - vielleicht - Tanztheater. Klar kann ein Regisseur nicht immer das Rad neu erfinden. Aber hier gab es eindeutig zu viele Anleihen bei Robert Wilson, der seine Schauspieler im Berliner Ensemble übrigens nicht ohne Grund mit Headsets ausstattet. Liebe Schauspieler, Ihr wart alle wirklich gut, sehr gut, ja sogar großartig heute Abend. Aber akustisch zu verstehen wart Ihr ab der Reihe 11 nicht mehr. Und das hat der gute alte Brecht nicht verdient.